Startseite

Ich kiffe!

CO2 Kollaps Prohibition

unsere Mission

Flyersammlung

der Verein

Cannabis Clubs

Cannabisreform

 

Hanf

Medizin

Recht

Videos

Musik

News

Termine

Links

FORUM

 

Musik - Bücher - Filme

contact us

CO2 Kollaps wegen Cannabisprohibition?

„Hanf ist die profitabelste Nutzpflanze, die man sich nur wünschen kann“. „Hanf ist der ertragreichste, am schnellsten nachwachsende Rohstoff der gemäßigten Klimazonen“. Dem darf vorbehaltlos zugestimmt und applaudiert werden.

Laut WWF „könnte der CO2-Ausstoß jährlich um eine Milliarde Tonnen gesenkt werden, wenn die wichtigsten Industrieländer 15% ihres Stromes aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugten“. Das würde eine erhebliche Reduzierung der klimaschädlichen Treibhausgase bedeuten. Also warum wird diesbezüglich nichts unternommen? Der Hanf erfüllt genau diese Aufgabe mit Bravour und in noch höherem Maße. Bleibt das Verbot bestehen, werden die Wälder so lange abgeholzt bis wir wortwörtlich ersticken, weil wir Menschen dann nämlich nur noch Stickstoff atmen können.

Der Hanf war als Kulturpflanze auf verschiedenen Kontinenten stets geschätzt und reichhaltig genutzt. So wurden in einer frühgermanischen Graburne aus dem 5. Jahrhundert vor Christus Hanfsamen als Grabbeigabe gefunden. Papier wurde über zwei Jahrtausende lang aus Hanf hergestellt, bis die industrielle Revolution dem ein Ende setzte und seither der Rohstoff Wald dafür herhalten muss. Das ist gleichbedeutend mit der rasenden Zerstörung von Regenwäldern, die inzwischen irrsinnigerweise für die Papierherstellung genutzt werden.
Die Länder mit Regenwäldern wie Brasilien, Indonesien oder Thailand, befinden sich oft am Tropf des IWF, der zu 51% im Besitz des amerikanischen Schatzamtes ist, wie die Weltbank auch. In diese Riege gehört ebenfalls die BIZ, Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Diese Gesellschaften legen den Entwicklungsländern Verpflichtungen auf, die eine gründliche Ausbeutung der Rohstoffe des Landes fördern. Abgesehen davon sind sie, BIZ und IWF, laut Dr. John Coleman „nichts weiter als kriminelle Verrechnungsbanken für den Drogenhandel“. Zurück zum Vergleich von Holz und Hanf. Bei der Papierherstellung durch Holz gibt es Nachteile, die das Hanfverbot auch aus diesem Blickwinkel unverständlich machen. Aber bitte, lesen Sie selbst die addierten Vorteile des Hanf gegenüber Holz zur Papiergewinnung.

  1. Hanf erwirtschaftet die fünffache Menge an Papier bei gleicher Anbaufläche. Unschätzbar wertvolle Regenwälder werden zur Papiergewinnung herangezogen.
  2. Bei Holz wird Chemie eingesetzt, die sogenannte Leimung, um Papier zu gewinnen. Das belastet die Umwelt durch Sulfit und andere Stoffe. Zusätzlich steigt der Kohlendioxid-Gehalt in der Luft, eines unserer größten Umweltprobleme.
  3. Hanfpapier hat eine viel bessere Qualität als Papier aus Holz und hält mehrere hundert Jahre, während sich Holzpapier recht schnell auflöst. Die Schriftrollen der Antike waren auf Hanf geschrieben. Die heutigen Bücher vergilben und werden frühzeitig zu Staub zerfallen.
  4. Hanfpapier ist pH-neutral, Holzpapier sauer. Saurer Regen, saure Böden und übersäuerte Menschen. Erkennbare Parallelen zu unseren Umweltproblemen.

Die Unterbindung des Hanfanbaus bedingt die Rodung der Regenwälder dieser Welt. Aktuell mit einer Geschwindigkeit von über 23.000 Quadratkilometer pro Jahr allein im brasilianischen Regenwald. Die seither geflossenen Geldspenden waren noch nicht einmal eine Bremse beim Vernichten dieser Urwälder. Das hat einen ganz einfachen Grund. Genau dieses Geld ist verantwortlich für die Zerstörung der Regenwälder. Entweder regiert die Jagd nach läppischem Papiergeld oder der Erhalt von Natur. Mögen Sie und mit Ihnen die meisten Menschen Wälder? Ich tue es. Warum bleiben dann die Urwälder nicht erhalten?
Die Quittung für dieses kurzsichtige Verhalten ist schon parat, die Präsentation dürfte jedoch kaum für Erheiterung sorgen. Es sei denn, Sie besitzen eine Vorliebe für Wüsten, Unwetter und Hungersnöte.
Brasilien, das fünftgrößte Land dieser Erde, ist gleichzeitig das Wasserreichste. Eben weil der Wald das Wasser bindet und speichert. Der stetig steigende Wasseranteil der Atmosphäre belegt dies eindrucksvoll. Das zieht sichtbare Folgen nach sich, wie Überschwemmungen, Stürme und andere Wetterkapriolen. Der wachsende CO2-Gehalt in der Luft führt sich auf die Zerstörung der Regenwälder zurück, die den Kohlenstoff in Form von Holz binden und den Sauerstoff freisetzen. CO2, das durch Verbrennung fossiler Brennstoffe und unsere ganze Lebensweise vermehrt zugeführt wird, kann nicht mehr in der Form des Holzes verarbeitet werden und der Treibhauseffekt ist geboren. Nebenbei kommt es zu einer Übersäuerung der Böden, der Meere und der Luft, da CO2 eine sauer reagierende Substanz ist. Die speziellen Vergiftungen aufgrund der chemischen Verfahren sollen nur pauschal angesprochen werden.

Sofern man die Listen der Produktgruppen betrachtet, die aus Hanf hergestellt werden können, lässt sich leicht erkennen, wer fast ausschließlich vom Aussperren des Hanf profitiert.

  1. Herstellung von Öl und Treibstoff. Die größten Ölfirmen der Welt sind Exxon-Mobil, BP Amoco und Royal Dutch/Shell. Damit sind zwangsläufig zwei Namen verbunden, Rockefeller und Rothschild.
  2. Der Einsatz von Öl, verarbeitet von der Chemie, z.B. für die Autoindustrie. Da sind zu nennen DuPont und die Nachfolger der IG Farben.
  3. Grundstoffe für Lacke und Farben. Wieder fallen die Firmennamen BASF und DuPont.
  4. Medikamente und Heilmittel. Das ist der Bereich der Pharmabranche mit Vertretern wie Bayer, Merck, Eli Lilly, Pfizer, Abbott Laboratories, Bristol Myers Squibb usw. In diesem Bereich fallen drei Namen auf, Rothschild und Rockefeller wie gehabt, und auch die Familie Bush erscheint als „Besitzer beachtlicher Anteile an Unternehmen wie Lilly, Abbott, Bristol und Pfizer“. George Bush sen. War nach seiner aktiven CIA-Zeit Direktor von Eli Lilly und trat als vehementer Gegner von Cannabis auf.

Wir sehen darin den Ausdruck der Macht der Lobby von Öl-, Chemie-, Pharma- und Energiebranche. Jede Erfindung, die eine Umstellung von deren Produktionsanlagen nach sich ziehen oder sonstige Kosten mit sich bringen würde, wird geblockt, eingemottet oder verboten. Solange deren geldgierige Macht nicht durchbrochen wird, sind alternative Energien oder auch Heilmethoden, nur ein unerfüllbarer Wunschtraum. Wie gesagt, die Akteure marschieren unbeirrt in der Sackgasse Richtung Wand zu. Das englische Wort für Sackgasse liefert dabei einen ausgezeichneten Vorgeschmack auf das zu erwartende Ziel. „Dead end“, genau das blüht uns Menschen.

Wir bräuchten kein einziges Kraftwerk, wenn der Hanf zur Energieerzeugung aus Biomasse herangezogen würde. Es lässt sich auch ganz gut ermessen, was ein legalisierter Hanf mit allen Nutzungsmöglichkeiten für diese Unternehmen bedeuten würde. Schlicht gesagt, keine Profite mehr auf Kosten von Mensch und Natur. Mit den befreienden Folgen für alle Lebewesen.
Aus Hanf können Nahrungsmittel, Speiseöle, Treibstoff, Kunststoffe aller Art und Baustoffe hergestellt werden. Beim Rauchen von Hanfzigaretten wurde in langjähringen Untersuchungen nicht ein einziger Fall von Lungenkrebs festgestellt, da der Rauch über sechzig therapeutische Wirkstoffe enthält, bei 400 bekannten und mehr als 1000 vermuteten Inhaltsstoffen. Tabak enthält über 1000 giftige Substanzen, wobei viele Suchtstoffe hinzugegeben werde, um die Raucher ganz gezielt am Glimmstängel halten zu können. Tabak reagiert übrigens radioaktiv wie Öl auch. Beide Stoffe sind krebserregend. Hasch oder Marihuana laut sämtlicher Studien nicht. Hanf ist ein guter Dämmstoff, im Gegensatz zu Asbest.


(Quelle: Nov. 2007 / Cannabis ist legal - www.legalizeit.eu)